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Von der Wohnkrise zum Gemeinsinn

Über die Zukunft des Wohnens und gemeinschaftlich getragene Orte.
Hausgespräch mit Robert Ambrée (Montag Stiftung Urbane Räume), Sebastian Kurtenbach (Autor von „Die Wohnkrise“) und Nicole de Vries (Grüner Weiler eG)
Wohnen ist mehr als die Frage nach Quadratmetern. Es geht um Zugehörigkeit, Teilhabe und darum, wie wir Verantwortung für die Orte übernehmen, an denen wir leben.
Die Montag Stiftung Urbane Räume entwickelt und begleitet Projekte, die vom Gemeinsamen ausgehen: Orte, an denen Menschen sich begegnen, voneinander lernen und Stadt aktiv mitgestalten. Mit der Buchreihe „Gemeinwohl bauen“, deren zweiter Band „BOB CAMPUS – von der Magie des Gemeinsinns“ gerade erschienen ist, richtet sie den Blick auf die Prozesse hinter solchen Orten – auf das Bauen ebenso wie auf das Miteinander, das darin wächst.
Im Weiler 1, einem Wohnprojekt der Genossenschaft Grüner Weiler in Münster, diskutieren wir, was gemeinwohlorientierte Projektentwicklung leisten kann. Wie lassen sich Räume dauerhaft gemeinschaftlich organisieren? Welche Rolle spielen Genossenschaften, Zivilgesellschaft und öffentliche Hand? Und – dieser Frage widmet sich Sebastian Kurtenbach in seinem aktuellen Buch (zusammen mit Rolf G. Heinze) – was bedeutet die gegenwärtige Wohnkrise für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt?
Eintritt frei.
Die Wilde Karde ist ab 18:30 Uhr geöffnet.
